Presenterprofil

Eigentlich wollte ich Astronaut werden!

 

Nun, daraus wurde nichts. Meinen zweiten Berufswunsch allerdings, den erfüllte ich mir. Ich wählte einen Beruf, bei dem ich meine Leidenschaft für die Bewegung zur Musik einbringen konnte:

Aerobic- Instructor.


Doch bis dahin war es ein langer Weg.

Mein erster Soloauftritt: Babytwist

Als Kind war ich ein Mauerblümchen. Doch sobald die Musik anfing, war es, als würde bei mir ein Knopf gedrückt werden, und mein "zweites Ich" brach aus. Tanzen als Beruf - das wär's! Doch "Das Leben ist kein Tanz!" - so beschwichtigten mich die Erwachsenen. Also machte ich erst mal mein Abitur auf einem mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasium. Dabei verging mir mein Berufswunsch, Astronaut zu werden, sehr schnell. Denn Physik als Hauptfach - da rollen sich mir heute noch die Zehennägel auf. Statt dessen entschied ich mich, Biologie zu studieren. Außerdem absolvierte ich eine kaufmännische Lehre als Buchhändlerin, schnupperte zudem etwas in den Ernährungsbereich hinein und landete schließlich in der Fitnessbranche.

Wie kam ich jetzt aber zu Aerobic?

 

Musik und Tanz bedeuteten mir, nach wie vor, sehr viel. Auch in der Aerobic- Szene bewegt man sich im Rhythmus der Musik. Von daher wollte ich es mal damit versuchen. Gleich meldete ich mich zu einer zweitägigen Basic- Ausbildung an. Im Rahmen dieses Workshops sollte ich mich vor die Gruppe stellen und ihr eine kleine, selbst entworfene Aerobic- Choreographie beibringen. Da ich aus dem Jazz- und Showtanz kam und noch nie Aerobic gemacht hatte, war ich über diese Aufgabe zunächst schockiert. Ich nahm all meinen Mut zusammen und - es klappte. Als ich den anderen Workshopteilnehmern erzählte, dass ich innerhalb dieses Workshops meine ersten Aerobic- Schritte ausgeführt hatte, waren diese fassungslos und ich ganz stolz!

 

An diesem Tag wusste ich: Aerobic ist mein Ding!

 

Stufe um Stufe kletterte ich die Treppe in der Aerobic- und Fitness- Szene nach oben. Mein Ziel: Ich wollte bei Europas größtem und renommiertesten Ausbildungsverband, dem Deutschen Fitness- und Aerobic- Verband (DFAV e.V.), Referentin und Presenterin werden. Ich absolvierte die B- und die höchste, nämlich die A- Lizenz Aerobic des DFAV, und diese mit Auszeichnung, des weiteren eine Step-Trainer- Ausbildung bei Reebok, eine Funk & HipHop- Trainer- Ausbildung bei Martha Lopez. Ich besuchte viele Workshops, besonders über Wirbelsäulengymnastik, und Conventions und eignete mir soviel Fachwissen, wie für mich möglich, an. Ich wurde vom damaligen Ausbildungsdirektor des DFAV Jack Campbell, vom Programmdirektor des DFAV Raymond Zipter und von Claudia Markart, einer Top- Referentin des DFAV, unter die Fittiche genommen, also von absoluten Top- Aerobic- Leuten. Ich durfte viel von ihnen lernen.

Jack Campbell - Mitgründer des DFAV e.V.
Raymond Zipter - Mitbegründer des DFAV e.V.
Claudia Markart - Danke, Claudi!

Durch intensive Bemühungen schaffte ich es, dass der DFAV seine Ausbildungsreihen unter meiner Seminarleitung auch bei uns im Saarland anbieten konnte. Bereits seit vielen Jahren führe ich unter eigener Regie Aus- und Weiterbildungsseminare für Fitness- und Gruppenfitnesstrainer durch. Aus diesem Grund bin ich Ansprechpartner für Studioinhaber, Trainer und Ausbildungsinteressierte im Saarland und Umgebung und gab auch schon öfter Interviews in Presse, Funk und Fernsehen. Als Referentin und Presenterin des DFAV und als Leiterin einer Aerobic & Funk- Show- Gruppe kam ich auf internationalen Großveranstaltungen, wie zum Beispiel auf der DFAV- Convention im Rahmen der FIBO in Essen, der Bodylife, der internationalen Freizeitmesse und der INTERMOTO in Saarbrücken etc. bundesweit zum Einsatz. Bis heute arbeite ich immer noch als Ausbilderin für Aerobics & Group Fitness Instructors und Beraterin, und zwar freiberuflich.

So fröne ich also mit viel Freude meinem Beruf oder - wie ich es selbst für mich sehe - meiner Berufung.

 

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass ich meine Begeisterung fürs Gruppenfitnesstraining und mein Wissen noch viele Jahre an andere Menschen weitergeben darf, und dass sich der Ruf der Fitness- und Gruppenfitness- Branche weiterhin etablieren wird.

 

                                                                                                               Stand: 2009